Märzchen kaufen in München

Maerzchen oder Martisor

Wissen Sie, dass es in ganz Deutschland 2018 fast 700.000 Bewohner aus Rumänien (Statista) gab? In Bayern waren im Jahre 2015 über 118.000 Menschen aus Rumänien wohnhaft (Statistik Bayern) und in 2018 wohnten fast 18.000 Rumänen in München (KVR München).

Eine von diesen Rumänen, die in München woht ist Iohana Jascau. Iohana ist Krankenschwester, Mutter von zwei Kindern, begeisterte Steine-Sammlerin und auch Mitglied in der Hands Gallery. Sie ist der Kopf hinter Iohanas Modeschmuckdesign und entwirft und produziert Schmuck aus Perlen und Steine. Um ihre Leidenschaft für Steinen und Mineralien auszuleben ist Iohana auch Mitglied in der München Mineralien Freunde e.V.

Als Rumänin kennt Iohana die Tradition aus ihrer Kindheit, dass man am 1. März Märzchen verschenkt. Aber Iohana hat gemerkt, dass es hier in Deutschland keine Mărțișor oder Märzchen zu kaufen gibt und, dass diese Tradition hier in der zweite Heimat etwas verloren geht. Da hat sie sich entschieden etwas dagegen zu tun. Deswegen stellt Iohana Jascau seit ca. 5 Jahren im Rahmen ihrer Schmuckwerkstatt jedes Jahr Märzchen her.

Was ist ein Märzchen oder Mărțișor?

Laut Wikipedia ist ein Märzchen eine rot-weiße Schnur mit einem kleinen Anhänger oder Glücksbringer dran. Der rote Faden steht für die Sonne und der Weiße für den Schnee. Typisch für die Glücksbringer sind Schornsteinfeger, vierblättrige Kleeblätter, Hufeisen usw. Das Märzchen wird am 1. März verschenkt und wird oft an eine Bluse oder andere Kleidungsstück getragen. Man trägt ihn so lange bis man einen blühenden Baum sieht. Dann wird das Märzchen, d.h. der rot-weißen Faden, an dem Baum befestigt und man wünscht sich etwas. Der Anhänger behält man, natürlich.

Letztes Jahr hat Iohana das erste Mal die Märzchen in der Hands Gallery angeboten. Dieses Jahr hat sie wieder eine Auswahl an Märzchen im Laden und noch mehr in ihrem Online-Shop. So können viele in Deutschland lebenden Rumänen die Tradition ihrer Heimat fortsetzen und auch anderen Völkern bekannt machen.

Vielen Dank Iohana!